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Td-Methoden Lab

FSA x MCA Tool

Im DiDaT Method-Lab wurden zwei Forschungs- und Entwicklungslinien verfolgt:

Linie 1:
1a) Partizipative Szenario Konstruktion und Bewertung von Szenarien nachhaltiger Entwicklung, diese Linie wurde im Rahmen des vom Deutschen Bundestag vergebenen Folgeprojekts Vulnerabilitätsanalyse deutsches Gesundheitssystem zu einer 1b) Partizipativen Vulnerabilitätsanalyse erweitert

1a) Partizipative Szenario Konstruktion und Bewertung von Szenarien nachhaltiger Entwicklung

Die Szenarioanalyse hat sich in vielen Bereichen der Nachhaltigkeitsforschung zu einem wichtigen methodischen Zugang entwickelt, mit dessen Hilfe sich Transformationen und zukünftig erwünschte und unerwünschte Zustände beschreiben lassen. Szenarioanalysen als semi-quantitative und auch für den/die „NormalbürgerIn" in Ihrer Logik nachvollziehbare Methodik, eignen sich in besonderer Weise für die Organisation partizipativer Forschung.

Teilnehmende können an der Systemkonstruktion zu Fragen wie «welche Systemvariablen Eingang in die Szenariobildung finden» und «welche Bewertungskriterien für eine Nachhaltigkeitsbewertung berücksichtigt werden sollten» einen wichtigen Beitrag leisten. Paul Honoré Takam und Roland W. Scholz erarbeiteten zusammen mit einer Reihe von WissenschaftlerInnen der BTU (Prof. Mißler-Behr, Prof. Wunderlich, Prof. C. Hartmann) und anderen Universitäten (Prof. E. Berger und Imana Mahoubi, Universität Landau) sowie Prof. T. Lampoltshammer (DUK) Softwaretools, um Szenarioanalysen in transdisziplinären Prozessen unterstützend zu nutzen.

Das FSA x MCA Handbuch (FSA: Formative Szenarioanalyse; MCA: Multi-Criteria Assessment)

Takam, H. P., & Scholz, R. W. (2021). Complex problem structuring in transdisciplinary processes: Participatory tools for constructing and evaluating scenarios. A Handbook for the FSA x MCA tool including an Adaptation/ implementation instruction. BTU Cottbus Senftenberg & IASS

 

 

1b) Partizipative Szenario Konstruktion und Bewertung von Szenarien nachhaltiger Entwicklung

 

Linie 2:
Gestaltung transdisziplinärer Prozesse: Wissensintegration und wechselseitiges Lernen (mutual Learning) als Grundprinzip transdisziplinärer Prozesse

Eine zweite Linie bestand darin, ein Regelwerk für Rollen, Kommunikation und Information nach innen und außen in einem Transdisziplinären Prozess (Td-Prozess) zu erarbeiten. Mit einem Papier zu diesem Bereich sollen die Erfahrungen des dreijährigen Projektes zur Durchführung von transdisziplinären Prozessen der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.

An der Diskussion und Bearbeitung dieser zweiten Forschungslinie sind alle FazilitatorInnen der fünf Vulnerabilitätsräume aus DiDaT beteiligt.

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